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Training und Bausteine

Training

Die Bausteine

 

• Bewegungs- und Trainingslehre

• Funktionelle Anatomie

• Moderne Gehirnforschung

• Funktional-Optometrie


Das synaptische Modell

 

Diese Gehirneinteilung stellt die Grundlage für das synaptische Modell dar. Sie steht aber in keiner Verbindung mit den anatomischen Teilen des Gehirns. Sie soll lediglich ein Erläuterungsmodell für Teile des Gehirns darstellen, die bestimmte Körperteile beeinflussen und umgekehrt für Bewegungen bestimmter Körperteile, die Teile des Gehirns aktivieren.

 

Die Gehirndimensionen

Lateralität

Fokussieren

Zentierung

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Die Trainingsbereiche

Training der flexiblen Körperbeherrschung


Das Durchführen vieler verschiedener koordinativen Bewegungsaufgaben in allen Bewegungsrichtungen und mit unzähligen Trainingsmaterialen.

 

• Bewegungswechsel
   Rascher Wechsel zwischen Bewegungen ohne Stocken
• Bewegungskette
   Koppelung mehrerer einfacher Teilbewegungen
• Bewegungsfluss
   Fortsetzen einer laufenden Bewegung trotz plötzlicher Zusatzaufgabe

 

Zusatzbausteine
Zusätzlich können zur Steigerung der Bewegungsanforderung Drehbewegungen (= Drehungen des Körpers oder von Körperteilen) oder Querbewegungen (= die Körpermitte sowohl auf der Körpervorder- als auch auf der Körperrückseite zu überqueren) eingebaut werden
 

Training des visuellen Systems


Leider werden in fast keiner Sportart, im Beruf oder in der Schule die Augen berücksichtigt oder trainiert, obwohl wir mehr als 80% vom Tag mit den Augen erleben und unsere Bewegungen und unser Handeln danach ausführen müssen.

 

• Augenfolgebewegung
   Die Augen problemlos vertikal, horizontal und diagonal bewegen ohne Springen der Augen.
• Sehbereich
   Die Größe des Blickfeldes und die räumliche Wahrnehmung werden verbessert.
• Augenfokussierung
   Die korrekte Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten gelingt besser.

 

Zusatzbausteine
Zusätzlich können zur Verbesserung des visuellen Systems Augenstellungen (= die Augen können in eine Position gebracht und dort gehalten werden) und Zielfixierung (= das Anvisieren von Zielen und die damit verbundene Augenfixierung) eingefügt werden.

 

Training der kognitiven Fähigkeiten

 

„Denkprozesse, wie Signalverarbeitung, Vorstellungskraft, Gedächtnisleistungen, usw. werden zur Steigerung der Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit in jedes Training integriert.“
 
• Arbeitsgedächtnis
   Mehr Optionen können parallel vorgehalten und schneller ausgewählt werden.
• Auffassungsgabe
   Eingehende Signale werden schneller erkannt und zugeordnet.
• Wissenszugriff
   Gespeichertes Wissen wird auch in schwierigen Situationen schneller abgerufen.


Der Trainingsumfang

 

Entgegen den sonstigen Gepflogenheiten im Sport ist bei dieser Trainingsform nicht die Automatisierung von Bewegungen und Bewegungsabläufen das Ziel, sondern eine Steigerung der Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Situationen.


Deshalb ist es sehr wichtig, neue Bahnungen, die durch die Bewegungsherausforderung geschaffen wurden, nicht so lange zu vertiefen, bis sie nur noch für eine einzige auswendig gelernte Bewegung zur Verfügung stehen. Vielmehr sollte bereits beim Erkennen der Grobform die nächste Schwierigkeitsstufe als neue Herausforderung dienen.


Der angestrebte Effekt ist bereits nach wenigen Wochen zu erkennen, wenn nur eine Stunde pro Woche trainiert wird. Um eine Überforderung des Gehirns zu vermeiden, sollte aber auch nicht länger als maximal 1 Stunde am Stück trainiert werden.

 

Somit ist es sehr einfach, diese Methode in den normalen Trainingsalltag zu integrieren.